Hallo Blog,
auf dem Weg nach Argentinien muss ich so manches Hindernis überwinden. Seien es nun Bewerbungen, Formalitäten an der eigenen FH oder aber auch Impfungen. Ich sage gleich vorweg; ein Freund von Spritzen war ich noch nie! Aufjedenfall sind wir zur Apotheke gefahren und haben uns die Impfungen, die wir brauchen, besorgt. Die Pillendreher waren verdammt lange hinten in ihrem Lager. Das kam uns schon etwas komisch vor. Haben jedoch die Impfungen nicht geprüft sondern brav bezahlt. Naja bei der Ärztin angekommen haben wir dann die Impfungspackungen geöffnet und das Ergebnis waren zwei abgelaufende Lebendimpfungen die generell sogar eine Kühlkette benötigen. Aber da sie nur 2 Tage abgelaufen waren haben wir uns dafür entschieden. Neben dieser Impfung gab es noch:
- Gelbfieber (linker Arm)
- Tetanus (rechter Arm)
- Polio (rechter Arm)
- Dipherie (rechter Arm)
Dazu werden in den nächsten Wochen weitere Gelbfieber spritzen,HepA, HepB, Cholera, Thypus und in einem halben Jahr Jap. Enzephalitis kommen. Was man nicht alles macht um heil durch den Urwald zu kommen. Aber nun erstmal zurück zur Impfung. Sie hat einge Formulare ausgefüllt und in dem Moment klingelte das Handy, der Co-Trainer war drann, „Kommt ihr gleich zum Training?“, „Klar kommen wir zum Training“. „Gut bis in 30Min.“ antwortete Christoph. Daraufhin guckte uns die Ärztin ganz erstaunt an: „Also, Sie gehen gleich nicht zum Training!“ Uff. Damit wäre das gelaufen. “ Nun aber: Alles begann mit mir, Tobi; Pullover aus, linken Arm locker machen, piek, pump, fertig. Rechten Arm locker machen, piek, pump, fertig. Das ging soweit bis auf, dass ich heute, 7.6.09, noch immer Muskelkater im rechten Arm habe. Bei meiner Impfung war ich so schlau nicht hinzugucken. Jedoch nicht bei Mones. Also Mone hat sich das Oberteil ausgezogen, linken Arm gelockert, gepiekt, gepumpt und dann war ich fertig.
In dem Moment schoss mir verdammt viel Blut in den Kopf, mir wurde leicht schwindelig, schwarz vor Augen, übel und Schweißausbrüche bekam ich. Die Ärztin hat nur kurz gefragt: „Oh haben Sie das Mittel nicht vertragen?“. „Jaha…“ entgegnete ich ihr. „Dann legen Sie sich mal besser hier auf die Liege und legen Ihre Beine hoch.“
Wenn wir das nun zusammenfasse: Ich bin fast gestorben und bei Mone findet man nicht einmal den Einstich! (siehe Bild drei) Da hat sich die Ärztin mit dem Flaster doch tatsächlich verklebt!
Jedenfalls freue ich mich schon auf die nächsten Termine. Aber nach 2 Minuten ging es dann schon wieder, also hätte ich wahrscheinlich doch mit Frisbee spielen können. 😉