Wenn man es geografisch betrachtet dann war die Wahl meiner Flugroute wohl nicht die beste Wahl… Aber erstmal zurück zum Anfang:
Vieles hat mich an diesem Tag and den 8. Juli 2009 errinert. Wir waren wieder gemeinsam am Flughafen, es ging für mich wieder mehr als 10.000km weg und die Zeit in der wir getrennt sein würden war wieder ein halbes Jahr. Der einzige Unterschied war, dass es nun in den Osten und nicht in den Westen ging.
Warum die Flugroute schneller war als alle anderen habe ich ziemlich schnell herausgefunden. Als ich in Helsinki angekommen bin, habe ich netterweise die älteren Menschen im Flugzeug zuerst aussteigen lassen und bin ihnen dann gefolgt. Es lief alles bis zu dem Punkt als ich die digitale Anzeigetafel mit den connection-flights gesehen habe relativ sittig ab.Wenn der eigene Anschlussflug der Flug ist, der ganz oben ist, da neben das Wort FINAL CALL steht, auf einem sich unbekannten Flughafen befindet und noch nicht einmal durch die Passkontrolle durch ist, wird man sehr schnell nervös.
Nun habe ich die Beine in die Hand genommen und bin zur Passkontrolle, die geschätzte 20minütige Schlange habe ich mit den Worten Final Call relativ schnell hintermir gelassen und bin nun weiter zur Sicherheitskontrolle, weiß der Kuckuck wen die dort checken wollen… Auch hier waren die Passagiere sehr nett und haben mich durchgelassen.
Wie das immer bei solchen Flügen ist, landet man Terminal A Gate 1 und muss zu Terminal C Gate 35. (oder so ähnlich) Wenn man nun den Namen über den Lautsprecher hört wird man nicht unbedingt beruhigter, dass die einen nicht vergessen haben, viel mehr ist das ein „wenn du nicht in 1 Minute da bist lassen wir dich in Helsinki zurück“.
Als ich endlich den Monitor über meinem Gate sehen konnte war ich überglück. Im gleichen Moment fiel mir ein: Scheiße, du musst dir wohl in China neue Klamotten kaufen, die werden es wohl nicht geschafft haben. Dazu später mehr.Nun zum Flug: Finnair… Joa… Schlechter als Emirates ähnliches Niveau wie Lufthansa. Da gibt es wirklich nichts zu berichten aber danach in Hong Kong.
Geheimnis: Ein gelbes Band! Nie wieder wird Gepäckstück zu spät ankommen! Einfach ein gelbes Band kaufen nehmen, „short connection flights“ drauf schreiben und das Gepäck ist schneller als man laufen kann.
In HK zu sein, ist erst die halbe Miete. Von dort führen zig Wege nach Zhuhai. Ich habe mich entschieden vom Flughafen mit Schnellzug und Taxi zum Hafen zu fahren um dort mit einer Fähre zu China Festland zu kommen. Dank einer super Anleitung von den Kollegen war das möglich. Andererseits wäre ich hoffnungslos verloren gewesen. Dort wurde ich dann herzlichst in Empfang genommen und zu meinem Apartment begleitet. Von dort werde ich euch im nächsten Beitrag Bilder zeigen.

Nǐhǎo!
Wie gut, dass man das vorher nicht wusste und dass Du den neuen Dan Brown bereits gelesen hast. 😉
Kommen Deine nächsten Berichte aus Petaluma, Kalifornien?
Es ist immer wieder spannend eure Einträge zu lesen. Ich bin schon gespannt auf die nächsten Erlebnisse.
Ja, ich würde ja mehr schreiben aber irgendwie bin ich faul geworden. Mone ist total motiviert nur ich muss sie immer bremsen weil ich nicht hinterher komme.
Ach wir hängen nur zwei Monate hinterher, mach dir keinen Stress, das ist doch nichts… 😉