Mit etwas Skepsis bin ich an die Wandertour rangegangen. Saarland, 3 Stunden im Wald, an einem Wochenende? Alles das waren nicht gerade Argumente die mich aufgemuntert haben hier freudestrahlend „Yiepeh“ zu schreien. Aber gegen Geschenke kann man sich ja bekanntlich nur schwer wehren: „Danke Schatzi für das Geschenk…“. Vorsorglich hat Simone es mir auch erst auf der Autofahrt gesagt, wo wir hinfahren. 😉
Nun gut, nach knapp zwei Stunde Fahrt dort angekommen, trafen wir 5 weitere Pärchen. Mir schien so, als ob es eine Gruppentherapie für Männer sei. Aber dazu später mehr. Nach einer kurzen Instruktion vom Veranstalter bekamen wir ein Geschirr um in die wir die Leine mit den Huskies einrasten konnten. Dann wurden auch schon die Tiere raus gelassen.
Es war ein richtiges Rudelverhalten unter den Huskies zu erkennen. Der Rudelführer war hierbei das Herrchen, welcher auch einmal im Monat bei den Huskies draußen im Zwinger übernachtet. Man konnte bei einigen Aktionen bemerken, dass er definitiv als Rudelmitglied anerkannt war. Im großen und ganzen waren die Tiere bewusst nicht „erzogen“ und somit konnte man viele natürliche Triebe beobachten. (Verhalten wenn ein anderer Hund vorbei kam oder das Streiten um Futter)
Ich fand die Tiere ziemlich faszinierend und die Wandertour verging wie im Fluge. Viele Frauen haben diese Aktivität genutzt um die Männer offener für eigene Hunde zu machen. 😉 Zu mindestens bei mir hatte es einen positiven Einfluss – aber Schatzi, 69 m² in Frankfurt sind keine gute Umgebung für Hunde. 😉
Danke für das tolle Geschenk! 🙂
Nach der tollen Husky Tour waren wir noch in einem Wolfspark. Es war ein gelungener Tag.

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