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Erste Woche Uni

Joaaa,

durchwachsen wie der Norddeutsche sagen würde oder hier: „más o menos“. Folgende Fächer belege ich zur Zeit:

  • Negocios y Marketing en Internet
  • Cálculo Financiero
  • Gerencia de Recursos Humanos
  • Dirección Estratégica
  • Spanish for foreign students

Recursos Humanos fällt mir sehr schwer. Weil viel geredet wird und ich halt ein sehr begrenzten Wortschatz habe.  Die Vorlesung übers Internet fällt mir hingegen sehr leicht. Viele Begriffe sind international und kann mich deshalb auch schon in den Unterricht einbringen. In allen Kursen konnte ich schnell Leute finden um Lerngruppe zu etablieren. Jedoch habe ich die meisten Kurse abends also: 18.30 – 22.30. Die meisten Studenten die um diese Uhrzeit studieren arbeiten nebenher am Tag. Nun weiß ich nicht wieviel ich zusammen lernen kann. Wahrscheinlich werde ich noch Kurse wechseln. Vamos a ver.

Der ganze Unterricht ist super praxisorientiert. In Dirección Estratégica zum Beispiel sollen wir in Kooperation mit einem Unternehmen eine neue strategische Ausrichtung erarbeiten.  Dazu sollten wir uns in 5er Gruppen zusammen tun. Scheinbar ist es an der Privatuni normal, dass jeder einen Onkel / Vater / Opa oder wie auch immer hat der eine Firma besitzt um Einblick in die Bilanzen und Daten zu bekommen. Wir haben nur eine Einschränkung bekommen: kein multinationaler Konzern. :O Waaaaaass wo bin ich hier?! Jedoch sollte das Unternehmen mindestens 20 Mitarbeiter und einen 7 stelligen Umsatz generieren.  Von diesem Kurs erwarte ich sehr viel und die anderen Studenten haben gesagt, dass der Kurs in den vergangen Jahren immer gut war.

Im großen und ganzen erkennt man schon den Unterschied zwischen einer privaten und einer öffentlichen Universität: Bei uns reden die Fahrstühle mit uns!! „Dritter Stock – Einen schönen Tag noch“ OOoooOoooOoo ? Außerdem gibt es Bildschirm in den Fahrstühlen. Das sind die modernsten Dinger die ich kenne und überall gibt es super viele – der Wahsinn. Nur die Klimaanlage funktioniert nicht. Die ist so übels stark, dass es fast immer so kalt ist.  Aber zumindestens gibt es eine.

Die Professoren sind sehr nett und zuvorkommend zu intercambios und deshalb mache ich mir keine Sorgen, dass ich untergehe. Jedoch weiß ich schon jetzt: Mucho Trabajo. Da hatte ich den ein oder anderen Monat in Emden der leichter war.


Posted in Auslandssemester Argentinien 2009

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