Heute steht die Bildung im Vordergrund. Nachdem wir gegen 9.00 agefrühstückt haben, sind wir zur University Nottingham gefahren. Wir haben diesen Tip von einem Mitarbeiter unseres Partners bekommen. Es ist eine sehr neue Universität und arbeitet zusammen mit dem in England ansäßigen Universität Nottingham. Die Stadt Ningbo unterstüzt die Uni finanziell damit die chinesischen Studenten ein besseres Verständnis für Europa bekommen und auch die englische Sprache lernen. Der ganze Kampus ist biligual aufgebaut. Das heißt: Jedes Schild, sei es auch ein Werbeschild muss in englisch und in chinesischen Schriftzeichen geschrieben sein.
Nach dieser Tour ging es zurück zum Hotel wo wir nun von unserem Kunden zu einer Galvanik gebracht wurden. Auf der Fahrt dorthin haben wir an einem Tempel halt gemacht. Überall liefen Mönche in gelben Gewändern rum, in den Häusern (dort konnte man auch rein gehen) standen die Altare und in einem Gebäude fand eine Gesangsstunde statt. Von diesem Glauben war ich mehr denn jeh beindruckt. Wir wurden offen begrüßt und die Mönche, möchte ich meinen, sind gebildetere Leute als „der normale Chinese“ englisch war hier kein Problem (was mein bei Gott nicht überall sagen kann). Als wir nun weitergefahren sind waren wir total erstaunt: Es war eine Galvanikstadt! Soweit man gucken konnte gab es nur Galvaniken! Es war der Wahnsinn. Die Regierung hat mit dieser Aktion damals versucht alle Galvaniken aus der Stadt zu bekommen um die Luft zu verbessern. Nun gibt es einheitliche Wasseraufbereitungsanlagen und es kann weniger Schmu getrieben werden. Was mich jedoch gestört hat, war das es auch Gemeinschaftstoiletten gab! Also ein Straßenzug hatte ein Toilettenhäuschen.
Vieles erinnert an das Verzinken von vor 50 Jahren in Deutschland jedoch haben wir dort auch brandneue Anlagen gesehen. – Die Chinesen sind im Kommen!
Am Nachmittag waren wir in einem künstlich angelegten Park. Man hat hier viele Chinesen gesehn die dort den Tag ausklingen lassen haben. Es war dort eine sehr ruhige und schöne Atmoshäre.
Beim gemeinschaftlichen Abendessen gab es wieder etwas neues zu erleben. Es gibt hier nämlich ein Gericht welches die Chinesen GAR NICHT beherrschen: Pommes! Das scheint zu kompliziert zu sein. Aber vielleicht war das ja auch nur ein Restaurant welches die Kunst des Pommes machen nicht beherrscht. 🙂

Hallo Tobi,
bin sehr beeindruckt von eurem Tagebuch, toll zu lesen.
Freuen uns auf ein Wiedersehen!!!
Piet