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Lima

Nun, nachdem wir den Regenwald überstanden haben, ging es zu unserer letzten Haltestelle: Lima. Hier stand das erste Mal eine richtige Stadtführung auf dem Programm. Der Deutsche, bei dem wir in der Lodge gelebt haben, arbeitet eigentlich als Arzt in Lima und hat uns deswegen hier noch etwas herum geführt.

Eine Sehenswürdigkeit war ein Kloster vom Franziskanerorden. Hier war unteranderem eine Art Friedhof für Reiche. Leute die damals viel Geld oder ein hohes Ansehen hatten, durften hier begraben werden. Das heißt hier gab es einen ganzen Keller voller Knochen. Die letzten Franziskaner haben sich sogar noch die Mühe gemacht, diese zu sortieren. Übrigens mussten hier Absperrungen gebaut werden, da sich viele Besuche Knochen als Andenken mit nach Hause genommen haben…

Derjenige der damals diesen Orden geführt hat, hatte auch verboten, dass die Tauben auf seinem Grundstück umgebracht werden… Was dabei raus gekommen ist, sieht man hier glaube ich ganz gut 😉 Diese Tradition wird nämlich so weiter geführt und den Touristen wir dazu noch Vogelfutter verkauft.

Da Lima direkt am Meer liegt, haben wir auch versucht zu surfen. Da ich mir nach dem dritten Versuch das Brett auf die Nase gehauen habe, ist es bei mir auch bei dem Versuch geblieben 😉 Bei Tobi sah das alles schon etwas besser aus, aber im Großen und Ganzen ist Windsurfen einfach geiler 🙂

Und hier war unser letzter Abend in Lima, eine wirklich schöne Stadt, besonders im Vergleich zu dem was wir sonst so gesehen haben 🙂

Posted in Südamerika 2010

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