Unser Lieferant hat uns am nächsten Morgen eine sehr Interessante Galvanik gezeigt und ist danach mit uns in deren Betrieb gefahren. Von dieser Produnktion aus wird Chemie in den ganzen Fernosten geliefert.
Also haben wir uns wiedermal eine Universität in China angeguckt. Diesmal war es die berühmte Zhejiang University von der schon viele Nobelpreisträger abgingen. Auf dem Weg dorthin habe ich es endlich mal geschafft die Packkünste zu fotografieren. Also arm macht erfinderisch. So packt man in China. Beachtet insbesondere das zweite Foto!
Ich war schon relativ irretiert. Dort angekommen konnten doch einige englisch aber ein Austauschprogramm allgemein gibt es dort nicht. Entweder du kannst chinesich und machst ein ganzes Studium oder du lässt es. Vielleicht weiß aber hier auch nicht die rechte Hand was die Linke macht. Bei 40.000 Studenten ist das wohl nicht verwunderlich.
Nach dieser Erfahrung ging es um 14.55 endlich zurück nach SHG. Um 16 Uhr sind wir im Hotel angekommen. Von dort aus ging es um 18.45 wieder los nach Qingpu. Eine wirkliche Kleinstadt mit 500.000 Menschen wo wir einen Kunden trafen. Die Hintour dauerte sage und schreibe 120 Minuten! Folgendes ist geschehen: Wir haben via. Mail die Adresse von dem Hotel unseres Kunden bekommen und sind damit zu unserer Rezeption gegangen dass die die bitte in Chinesisch übersetzen damit wir das dem Taxifahrer geben können. Gesagt getan. Der Kofferbursche hat uns ein Taxi hergeholt und dem Taxifahrer die Karte gezeigt und gefragt ob alles okay sei. (wisse wo es sei) Er hat genickt und ab die Post. Er fuhr mit uns 1 Stunde bis er irgendwann mitten in der Walachhai angehalten hat,nach draußen gezeigt hat und gesagt hat „Qingpu“.
Pustekuche Vatern wurde laut und hat dem Kerl was auf deutsch an den Kopf geworfen und daraufhin fing er auch an laut zu werden. Das war aber wichtig! Nun haben wir uns überlegt rufen wir das Hotel vom Kunden an und fragen nach dem Weg. Das Problem war aber die konnten kein Englisch. Dadurch aber, dass der Taxifahrer so sauer war, mussten wir dem Taxifahrer nach dem Wählen der Nummer nur das Handy geben und der hat sofort so etwas ins Telefon gebrüllt wie: „WO IST DEIN SCHEIß HOTEL!“ Ab dann ging es. 😉
Dann sind wir nach dieser Turbolentenfahrt am Hotel angekommen und haben mit Händen und Füßen gefragt ob die Adresse auf der Karte hier sei. Er nickte. Somit ließ es nur einen Schluß zu: Der Taxifahrer konnte nicht lesen.
Nach dem Essen mit dem Kunden hat die Rückfahrt auch nur noch 35 Minuten gedauert.
Um 0.30 fiel ich dann Tod ins Bett.
Da der Lieferant wie gesagt heute keine Zeit hatte ging es relativ Zeitnah zurück.
