bouquet

Mein Mitternachtssnack

Noch vor 12 Wochen hätte ich das nie in den Mond genommen und nun: Naja, man sollte vermeiden auf den Fußnagel zu beißen aber sonst, die Ratte von gestern Abend hat schlimmer geschmeckt. 🙂  Apropos:

Was gibts bei euch gerade so zu essen?

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Was ist das für ein Geruch?

So wirklich dran gewöhnen kann man sich an manche Dinge in China nicht. Zum Beispiel die Straße vor der Fabrik wo ich arbeite. Wenn ich den Bus nehme um nach Hause zu fahren muss ich eben diese Straße kreuzen. Alleine das Überqueren ist schon ein Abenteuer (ich glaube in China gibt es ne Führerscheinlotterie) aber selbst wenn man den Zusammenstoß mit einem Auto vermeiden konnte: Die Luft ist so dreckig, dass es in den Augen brennt! Wir beklagen uns über Feinstaub in Deutschland hier in China hält man sich kein Tuch vors Gesicht um sich zu schützen sondern ein Nudelsieb so schmutzig ist die Luft. Jedes mal denke ich, dass irgendeine Firma brennt weil der Rauch so stark ist.

Um das aber richtig zu stellen: Sobald man aus der Industrie Zone raus ist, ist die Luft okay. Wir sind direkt am Meer und bekommen dadurch eigentlich gute Luft.

Wenn man hier einen deutsche  Jungs fragt ob die lieber Gemüse oder Fleisch essen, antworten die Gemüse!!!  Das kann ich nur bestätigen, selbst ich, der Fleischesser vom Herren, mag hier oftmals lieber Gemüse/Meeresfrüchte als Fleisch. Das liegt zum einen daran, dass die Steak nicht richtig zubereiten können und zum anderen, dass das Gemüse richtig gut schmeckt. Die verwenden zwar übermäßig viel Öl aber es schmeckt! Abnehmen tut man davon auch. In 10 Wochen 5kg und das ohne auf irgendetwas zu achten, will schon was heißen.

Disco: Ich dachte immer Südamerikaner wären klein aber Südchinesen sind sogar noch kleiner. (Im Norden sind die Menschen hingegen groß.) Deswegen macht es halt nicht ganz soviel Spaß wenn man in die Disco geht und eh schon von allen angeguckt wird. Wenn man dann auch noch allen in die Augen gucken kann weil man ein Kopf größer ist… 🙁  Ein gutes hattest ja: Selbst der DJ hat gesehen, dass ein Deutscher da ist und hat prompt: „Hey super Deutschland, wir singen hey super Deutschland…“ angemacht! Ich kannte das Lied gar nicht. Die Chinesisch schon. :O

Naja aber trotz der ganzen Menschen in China, irgendwie fühlt man sich schon einsam. Das hatte ich in Argentinien nicht so. Die Kultur ist schon ein großer Unterschied. Man wird von allen angeguckt aber es findet keine Kommunikation statt. Irgendwie wie im Zoo, nur das ich halt hinter der Glasscheibe sitze. Nichtsdestotrotz kann ich mir vorstellen hier später zu leben weil das Leben hier soooooooooo einfach ist (als Ausländer).

Wenn ich eins gelernt habe in den letzten Semestern, dann, dass sich der Mensch an alles gewöhnt.

Also wie versprochen das erste Bild aus einem KTV, es folgen garantiert noch vieeeeele, richtig Lustige. ;=) (Die Box mit Bier (50Stück) hat übrigens 10€. Da hier eigentlich kein Bier gut schmeckt kann man sich auch Billiges kaufen. Weil die Import-marken eh umgefüllt werden…)

P.S. Was mir noch auffällt: Warum bekomme ich im Internet so oft Werbung über „Liebt ER dich wirklich? – Mach den Test!“ etc. Seid ihr so unsicher? Ich wußte gar nicht, dass das bei euch Frauen so ein Thema ist. 😀

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Tangbo Long erblickt das Licht der Welt

Man habe ich lange gebraucht um einen Titel für diesen Artikel zu finden.

Ich habe einen neuen Namen:

唐伯龙 (pinyin: Táng Bólóng)

Angelehnt ist der Name an: 唐伯虎 (Táng Bóhǔ)(1470-1523) Ein berühmter Poet.  Naja „hu“ heißt Tiger im chinesischen ich bin aber „long“ also Drache. Somit habe ich den Namen noch leicht abgeändert. Das fand ich echt toll von meinen Mitarbeitern, dass ich so einen positiven Namen bekommen habe.

Aber das war auch nötig weil Tobias niemand aussprechen kann. Die schreiben den Namen falsch „Tobais“ und mit dem Merken meines Namens gibt es auch öfters Probleme.

Nur durch eine Eselsbrücke schaffen sie es: Tobias = Two Beers. (chin. liang pijiu) Wenn ich denen, dass sage behalten sie meinen Namen. 😉 Was mir dabei noch einfällt: Mama tut mir leid aber die Geschichte, dass Papa auf den Namen kam von wegen: t0 = THOmas, bi = BIrgit und ein as = ASS glaube ich nun nicht mehr.

Two Beers klingt irgendwie glaubwürdiger. 🙂

Naja wollen wir mal ein wenig aus dem Nähkästchen plaudern:

  • Der Security Mann der am Ausgang der Firma steht checkt unter anderem ob Mitarbeiter Stahl klauen. Als ich an der Reihe war wollte  ich meinen Rucksack abnehmen und ihm den hinhalten damit er den mit dem Metalldetektor checken kann. Dann hat er nur gegrinst und keine Anstalten gemacht mich zu kontrollieren. Der hat gedacht ich wollte einen Scherz machen.  Ein Weißer wird doch nicht geprüft! Das ich nur ein Trainee bin ist dort nicht angekommen… (Wie ich aber später feststellen werde, ist der Unterschied zwischen Langnase und Chinese manchmal echt heftig…)
  • Chinesen lieben Farben! Deshalb schreiben viele Mitarbeiter (männlich) die Excelsheets in pink und knall grün etc. Da bekommt man wirklich Augenkrebs.
  • DIN A4. Was ist das eigentlich? Braucht man das überhaupt? Wenn man im Ausland ist lernt man viele Dinge schätzen die man vorher gar nicht wahrgenommen hat. Könnt ihr euch vorstellen wie wertvoll DIN Normen sind? Könnt ihr euch vorstellen wie bescheiden das ist, wenn jedes Blatt eine andere Größe hat? Könnt ihr euch vorstellen wie ein Ordner gefüllt mir unterschiedlichen Seitengrößen aussieht? Die Seitengrößen schwanken so stark, dass die nicht einmal immer in einen geeigneten Ordner passen!
  • Einen Block mit Kästchen gibt es in China nicht, die Geschäftsführer bringen sich das immer aus Deutschland mit. 🙂
  • Wenn man sich hier mit den ausländischen Kindern vergleicht wird man sehr schnell deprimiert. Ich kenne mittlerweile einige Kinder von anderen Geschäftsführern  die bevor sie 6 Jahre alt sind 4 Sprachen sprechen. Zum Beispiel: Englisch und Chinesisch (das brauchen sie in der Schule) und dann kommt die Mutter aus Südamerika (Spanisch) und der Vater ist Deutscher. (Deutsch)

Und diese Liste ist erst der Anfang. Nächstes Mal schicke ich euch Fotos von nem KTV und vieles mehr. 😉

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Abschied von Christoph und L`Uke -UKULELE INFERNO

Da Tobi ja nun in China angekommen ist, können nun auch die darauf folgenden Unternhemungen hier eingestellt werden 😉

Am 25.3 haben wir mit den Friesengeistern Christophs Abschied gefeiert. Also erst ein kurzes Treffen bei Kai und dann ins Apollo, ein altes Kino in Emden, in dem zwei Monate unterschiedliche Konzerte und Partys statt gefunden haben. An diesem Abend war das Ukulele Inferno im Apollo und man kann es nicht anders sagen, der Besuch hat sich gelohnt. Daniel und Karin, die uns nach ihrem Konzert noch ins Einstein begleitet haben, waren wirklich toll. Wobei Ghostbusters natürlich den Ausschlag gegebnen hat 😉 Ansonsten haben die beiden viel aus den 80´ern gespielt. Ich persönlich war begeistert und ich denke dem Rest ging es genauso!

Wenn ihr euch auch überzeugen wollt, guckt euch einfach mal ein paar Sachen auf YouTube von den beiden an:

http://www.youtube.com/user/ukuleighties

Und nun noch ein paar Bilder von einem wirklich gelungenem Abend 🙂

Posted in Allgemein, Feiern in Emden, Frisbee

Mein neues Zuhause

Mein Arbeitgeber hat sich um die Wohnung gekümmert und darum bin ich auch total dankbar. In Südamerika konnte ich zumindest die Buchstaben lesen und konnte Wörter wiedererkennen, wenn ich hier auf die Straßenschilder gucke sehe ich nur chinesische Schriftzeichen. Diese sich einzuprägen ist unmöglich. Das einzige Zeichen was ich mittlerweile kann ist „female“ weil ich sonst auf die falsche Toilette gehe…

Naja, jedenfalls bin ich hier recht orientierungslos und kann mich nur mit Visitenkarten in Taxis bewegen. Sollte ein Bandit mich vor die Wahl zwischen meinem Handy, Geld oder meinen Visitenkarten stellen würde, wüsste ich für was ich mich entscheide.

Nun aber nun zu der Arbeit. In der ersten Woche habe ich meinen Firmenausweis und einige Dokumente erhalten.  Ich wurde sehr herzlichst von meinen Kollegen empfangen. Ziemlich schnell habe ich gemerkt, dass die anderen Trainees in der Vergangenheit gut vorgelegt haben. Es ist weniger der Fall das man selber fragt als das man gefragt wird… Ein Deutscher scheint alles wissen zu müssen. Wenn ich denen sage, dass ich ab und zu ein englisches Wort nicht kenne es sich aber ziemlich logisch anhört und ich sie bitte einen Moment zu warten damit ich es nachgucken kann in einem Wörterbuch, sind die total verwirrt: Wieso weißt du das nicht? Das Englisch auch für mich eine Fremdsprache ist, scheint da wohl weniger eine Rolle zu spielen.

Aber selbst schon die Fahrt mit dem Bus ist ein Erlebnis: Einige Firmen veranstalten jeden Morgen einen Appell auf dem Parkplatz an der Straße wo es erst einmal heißt: Strammstehen. Somit stehen dann einige hundert Chinesen vor der Firma und lauschen dem Vorarbeiter um dann einige Minuten später motiviert (oder auch nicht) zur Arbeit zu schreiten.

Nun zur Mittagspause: Die Kantine kannte ich ja bereits von vor zwei Jahren. Die Arbeiter laufen sobald die Klingel läutet wie Grundschulkinder in die Kantine. Hört sich komisch an, ist es auch. Aber danach habe ich dann den Grund gesehen: Die legen sich danach schlafen. Also die Arbeiter die zu spät sind und in der Schlange stehen müssen, können danach nicht mehr schlafen! (Also das ist dann meistens 20 Minuten Kopf auf die Tastatur legen)

Das Essen kostet zwischen 0.50€ und 0.70€ und schmeckt besser als die Emder FH Kantine! Es gibt wirklich reichlich und wenn man eine Cola möchte bezahlt man 0.10€ extra. Hält sich also alles im Rahmen.

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Blumen aus China

Wie ja alle wisst, ist Tobi wieder in China und das heißt, ich habe wieder Blumen bekommen.. 🙂 Die zwei Sträuße die ich bekommen habe, waren wirklich richitg schön und die Idee war auch toll! Danke Schatz, du bist der Beste. Ich liebe dich!

Und wenn der Rest von euch auch mal netten Menschen, die man nicht immer zu sehen bekommt, eine Freude machen will, dann geht mal auf den untenstehenden Link. Die Sachen sind echt klasse und wer würde sich darüber nicht freuen? 🙂 Also ran ans Blumen schenken…


Blumenversand mit FloraPrima

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Hamburg – Helsinki – Hongkong – Zhuhai

Wenn man es geografisch betrachtet dann war die Wahl meiner Flugroute wohl nicht die beste Wahl… Aber erstmal zurück zum Anfang:

Vieles hat mich an diesem Tag and den 8. Juli 2009 errinert. Wir waren wieder gemeinsam am Flughafen, es ging für mich wieder mehr als 10.000km weg und die Zeit in der wir getrennt sein würden war wieder ein halbes Jahr. Der einzige Unterschied war, dass es nun in den Osten und nicht in den Westen ging.

Warum die Flugroute schneller war als alle anderen habe ich ziemlich schnell herausgefunden. Als ich in Helsinki angekommen bin, habe ich netterweise die älteren Menschen im Flugzeug zuerst aussteigen lassen und bin ihnen dann gefolgt. Es lief alles bis zu dem Punkt als ich die digitale Anzeigetafel mit den connection-flights gesehen habe relativ sittig ab.

Wenn der eigene Anschlussflug der Flug ist, der ganz oben ist,  da neben das Wort FINAL CALL steht, auf einem sich unbekannten Flughafen befindet und noch nicht einmal durch die Passkontrolle durch ist, wird man sehr schnell nervös.

Nun habe ich die Beine in die Hand genommen und bin zur Passkontrolle, die geschätzte 20minütige Schlange habe ich mit den Worten Final Call relativ schnell hintermir gelassen und bin nun weiter zur Sicherheitskontrolle, weiß der Kuckuck wen die dort checken wollen… Auch hier waren die Passagiere sehr nett und haben mich durchgelassen.

Wie das immer bei solchen Flügen ist, landet man Terminal A Gate 1 und muss zu Terminal C Gate 35. (oder so ähnlich) Wenn man nun den Namen über den Lautsprecher hört wird man nicht unbedingt beruhigter, dass die einen nicht vergessen haben, viel mehr ist das ein „wenn du nicht in 1 Minute da bist lassen wir dich in Helsinki zurück“.

 Als ich endlich den Monitor über meinem Gate sehen konnte war ich überglück. Im gleichen Moment fiel mir ein:  Scheiße, du musst dir wohl in China neue Klamotten kaufen, die werden es wohl nicht geschafft haben. Dazu später mehr.

Nun zum Flug: Finnair… Joa… Schlechter als Emirates ähnliches Niveau wie Lufthansa.  Da gibt es wirklich nichts zu berichten aber danach in Hong Kong.  

Geheimnis: Ein gelbes Band! Nie wieder wird Gepäckstück zu spät ankommen! Einfach ein gelbes Band kaufen nehmen, „short connection flights“ drauf schreiben und das Gepäck ist schneller als man laufen kann.

In HK zu sein, ist erst die halbe Miete. Von dort führen zig Wege nach Zhuhai. Ich habe mich entschieden vom Flughafen mit Schnellzug und Taxi zum Hafen zu fahren um dort mit einer Fähre zu China Festland zu kommen. Dank einer super Anleitung von den Kollegen war das möglich. Andererseits wäre ich hoffnungslos verloren gewesen. Dort wurde ich dann herzlichst in Empfang genommen und zu meinem Apartment begleitet. Von dort werde ich euch im nächsten Beitrag Bilder zeigen.

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Tobis Abschied und Simones 22. Geburtstag

Wir möchten uns bei allen bedanken die da waren! Für uns war es eine tolle Feier und hat wirklich viel Spaß gemacht…

Ich denke den Rest sagen am besten die Bilder 🙂

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Weinprobe

Dank der neuen Idee von meinen Eltern, konnten Tobi und ich in unserer gemeinsamen Zeit in Deutschlad an einer Weinprobe teilnehmen. Mama und Papa haben ja seit kurzem einen Wein und Delikatessanladen in Carolinensiel, also ganz klar, das mussten Tobi und ich auch sehen 😉 Der Laden ist natürlich wie ich es nicht anders erwarten würde optisch perfekt. Und auch vom Angebot unglaublich vielfältig. Von Weinen, über die unterschiedlichsten Brände, Grapas und Likeure findet man hier alles. Aber auch die unterschiedlichsten Öle und Küchenzutaten sind hier vertreten, also Pestos, Gewürze und soweiter. Es lohnt sich wirklich!

Aber nun zu der Weinprobe selbst: Ich hätte nicht gedacht, dass ich Wein mag 😉 Klar waren einige dabei die nicht ganz meinen Geschmak getroffen haben, aber der Großteil war wirklich toll und die Vorstellung der Weine war sehr informativ, spannend und locker gestalltet.

Uns hat es alles sehr gut gefallen, aber seht selbst 🙂

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Der nachgeholte Winterkurzurlaub

Ja also ganz ohne skifahren fiel uns dann doch zu schwer.

Somit mussten wir ab ins Auto und haben uns auf den Weg in die Berge gemacht. Leider sind wir für meinen Geschmack zu früh von der Autobahn abgebogen, dass wir schon im Sauerland uns auf der Piste wiedergefunden haben.

Für ein Wochenende war es schön zu sehen was man in Teilen Deutschlands erleben kann.

Im großen und ganzen war das eine richtig Klasse Zeit die wir fünf erlebt haben. Es war total klasse, dass ich zwischen den Zeiten im heißen Süden einmal eine Abkühlung bekommen habe.

Meine kleine Bildergeschichte:

Chef: Die Piste wuerde mich wohl interessieren, aber koennen wir da gemeinsam mit Mone runterfahren?

Patrik: Jaaaaa!

Es folgte die schwarze Piste.

Und siehe da, Mone ist wohl auf. 😉

Vielen Dank an meinen Vater, meinen Bruder, Lilly und natürlich meinem Schatz Mone.

Das einzige was negativ war, ist dass ich nun (in China) nochmehr wehleidig an Deutschland denken muss.

P.S. Hier kann man sehen, dass du Lilly, richtig gute Fotos machen kannst! Alle Achtung, finde ich richtig klasse das Foto:

P.P.S. Mone magst du bitte die Videos bei Youtube hochladen? Die Seite ist hier leider gesperrt…

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