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La Paz

Ja, in La Paz sah die ganze Sache schon anders aus… Also zumindest am ersten Tag! Hier waren wir schön Suhi essen und sind über einen sogenannten „Hexenmarkt“ gegangen, auf dem unteranderem getrocknete Lamaembryos kaufen konnte. (Das soll angeblich Glück bringen, wenn man die beim Hausbau in die Wände mit einmauert) Aber da La Paz die höchste Stadt der Welt ist, hat es auch nicht lange gedauert, bis wir die „Höhenkrankheit“ hatten. Wir haben im oberen Teil von La Paz gelebt, was heißt das wir auf etwa 4000 m waren. Sprich die Höhenkrankheit bekommt man angeblich ab etwa 2000 m und gehört hier somit zum Alltag (laut Wikipedia wurde uns sogar ein Sauerstoffzelt angeraten). Da wir auf dieses verzichtet hatten, mussten wir auch mit den Folgen leben 😉 Bei mir ging es relativ leicht vonstatten, immer etwas Übelkeit, Schwindel, Kopfschmerzen aber nichts was nicht auszuhalten war… Tobi hatte sich dazu noch irgendetwas anders eingefangen, und deswegen auch noch Magen- und Darmbeschwerden. Also ab ins Bett!  Somit haben wir dann unsere Zeit ab mitte des zweiten Tages damit verbracht Filme zu gucken und ich habe die Lieferdienste in der Umgebung ausprobiert. Wäre auch nicht anders gegangen denn alleine in La Paz am Abend gestaltet sich doch etwas schwierig. An diesem Bild sieht man glaube ich, das wir uns nicht auf dem sichersten Pflaster befunden haben…

Hier habe ich mir dann eine Pizza für zwei Personen bestellt, weil ich viel hunger hatte und Tobi auch noch etwas mitessen wollte. (Die Dame habe ich direkt nochmal losgeschickt, nachdem sie mir diese Pizza gegeben hat)

Aber der Sushi Dienst hat alles geschlagen, für Bolivianische Verhältnisse zwar etwas teuerer, aber dafür auch richtig gut… Wobei das an Sushi Pop aus Buenos Aires immer noch nicht ran kommt!

Aber die Krankheiten sind nun alle wieder vergessen und wir können unsere Rundreise nach kurzer Krankheitspause wieder forsetzen…

Posted in Südamerika 2010

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